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Jahresrechnung 2025: Schönes Ergebnis – aber auf wackligem Fundament

Die SVP Uster nimmt die veröffentlichte Jahresrechnung 2025 zur Kenntnis. Das auf den ersten Blick positive Ergebnis darf jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass es stark von ausserordentlichen und schwer planbaren Einnahmen geprägt ist. Nachhaltig ist diese Entwicklung nicht. Gleichzeitig zeigt sich einmal mehr ein bekanntes Problem: Die Ausgaben wachsen weiter – und dies deutlich schneller als die Bevölkerung.

Für Gemeinderat Andres Ott ist die Entwicklung beunruhigend: «Der totale Aufwand hat den budgetierten um 17 Millionen Franken überschritten. Wenn die Ausgaben in diesem Tempo wachsen, während die Bevölkerung nur moderat zunimmt, stimmt die finanzpolitische Richtung nicht.»

Besonders kritisch beurteilt die SVP Uster die Situation bei der Primarschule. Trotz stabiler Schülerzahlen steigen die Kosten seit Jahren markant an. Für Daniel Schnyder, Gemeinderat und Präsident der SVP Uster, ist dies nicht akzeptabel: «Die Kosten der Primarschule liegen mittlerweile bei rund 55 Millionen Franken – das entspricht etwa einem Drittel der gesamten Ausgaben. Gleichzeitig sind sie innert vier Jahren um fast 20 Prozent gestiegen, obwohl die Schülerzahlen stabil geblieben sind. Das ist nicht nachvollziehbar.»

Der scheinbar gute Abschluss darf zudem nicht darüber hinwegtäuschen, dass die strukturellen Herausforderungen ungelöst bleiben. Die Ausgaben steigen breitflächig, während sich die finanzielle Situation mittel- und langfristig eintrübt. Die wichtigen Finanzkennzahlen bewegen sich in die falsche Richtung.

Für Fraktionspräsident Ueli Schmid ist das Fazit deshalb eindeutig: «Der Überschuss von rund 9 Millionen Franken kommt vor allem durch Sondereffekte zustande, etwa bei den Grundstückgewinnsteuern. Entscheidend ist aber: Die strukturellen Ausgaben steigen weiter, und gleichzeitig nimmt die Verschuldung wieder zu. Das ist keine nachhaltige Entwicklung.»

Die SVP Uster hält fest, dass sie mit ihrer konsequenten Haltung gegen unnötige Ausgaben und immer neue Begehrlichkeiten einen wichtigen Beitrag zu diesem Ergebnis geleistet hat. Wo Ausgaben kritisch hinterfragt und Fehlentwicklungen früh thematisiert werden, lassen sich grössere finanzielle Schieflagen verhindern.

Die SVP Uster fordert deshalb eine konsequente Rückbesinnung auf eine bürgerliche Finanzpolitik: sorgfältiger Umgang mit Steuergeldern, klare Prioritäten und eine konsequente Überprüfung der Ausgaben. Nur so bleibt Uster auch langfristig finanziell gesund und attraktiv für seine Bevölkerung.

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