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Medienmitteilung

Pressekonferenz / Medienmitteilung «NEIN zum Projektierungskredit Zeughaus – Ja zum Zeughausareal für ALLE!»

Am 13. Juni 2021 stimmt Uster über den Projektierungskredit zum Neubau des Kulturzentrums auf dem Zeughausareals ab. Mit einem NEIN kann das Projekt – schlank und ohne bereits Investitionen getätigt zu haben – so überarbeitet werden, dass wieder das einst vom Volk beschlossene Zeughaus für ALLE ins Auge gefasst werden kann.

Sehen Sie sich hier die Pressekonferenz an.

Hier geht’s zum Referat von Gemeinderat Hans Denzler.

Hier geht’s zum Referat von Gemeinderätin Barbara Schäufele-Keel.

Hier geht’s zum Referat von Gemeinderat Hans Keel.

An ihrer Pressekonferenz informierte das Referendumskomitee «NEIN zum Projektierungskredit Zeughaus» über ihre Gründe, weshalb sie der Stimmbevölkerung von Uster empfehlen, den aktuell vorliegenden Projektierungskredit zum Zeughausareal abzulehnen.

Die Voraussetzungen für ein Begegnungszentrum für ALLE sind für die Mitglieder des Referendumskomitees aktuell nicht gegeben. Das geplante, teure Areal können sich nur staatlich subventionierte Mieter leisten. Hans Denzler: «Das Siegerprojekt entspricht nicht mehr dem Projekt, dem die Bevölkerung ursprünglich zugestimmt hat. Das Zeughausareal kann und soll auf Dauer nicht mit Fördergeldern der Öffentlichkeit am Leben erhalten werden. Darum braucht es jetzt eine Überarbeitung.»

Ein Zeughaus und Begegnungsort für alle heisst für das Komitee, dass das Areal für eine vielfältige Betreiber- und Nutzerschaft bezahlbar ist und nicht nur für solche, die am Kulturtopf der Stadt hängen. «Auch eine Gewerbemesse, eine Viehschau, eine Boogie Nights, ein Public Viewing, Vereinsanlässe und vieles mehr sollen Platz haben», erklärt Hans Denzler.

Hans Keel präzisiert: «Die Aussage, in Uster werde die elitäre Kunst gefördert, ist nicht übertrieben. Im Gegenteil. Es kann doch nicht sein, dass die Kulturkommission, ein Kulturgelage oder eine Begleitgruppe Zeughaus entscheidet, wer in der Ustermer Kultur genehm ist und wer nicht. Alle, die nicht zu dieser «bestimmten» Kulturszene gehören, verschwinden aus dem Areal, sie sind nicht willkommen.»

Besonders die jüngere Generation geht völlig vergessen. «Sie ist meines Wissens in keiner dieser «Gremien» vertreten und wird nicht berücksichtigt. Dies zeigt auch, dass der Begriff Kultur einseitig definiert wird», so Hans Keel.

Auch ist die Erreichbarkeit des Areals mit dem aktuellen Kredit ungewiss. «Die Parkierung ist nicht fix im genehmigten Kredit drin und muss zusätzlich beschlossen werden», so Hans Denzler. «Einem Veranstaltungssaal für 700 Personen, einer Kleinkunstbühne mit 120 Plätzen und total 120 Kinobesucher-Plätzen stehen maximal 72 Parkplätze gegenüber. Und dies nur dann, wenn Mitte-Links im Gemeinderat mit den Bürgerlichen für die Maximalvariante stimmt.»

Dass der Neubau den finanziellen Rahmen massiv übersteigen würde, zeigte Barbara Schäufele-Keel anhand von konkreten Beispielen auf. Die Kosten würden sich auf mindestens 30 Mio. Franken belaufen. «Es ist befremdend, dass der Stadtrat mit CHF 5 Mio. aus dem Lotteriefonds sowie CHF 1 Mio. Aktienanteil plant, bevor der Bau realisiert ist. Um die Räume nutzen zu können, braucht es zusätzliche finanzielle Mittel für die Technik im Saal, die Sanierung der Hülle K2, den Innenausbau für die Gastronomie sowie die Parkierung.»

Die Investitionskosten und die betrieblichen Folgekosten können mit den zukünftigen Mieteinahmen nicht gedeckt werden. Dies führt zu einem grossen Aufwandüberschuss, der das Kulturbudget und somit die Rechnung der Stadt Uster künftig stark belasten wird. Das Kulturbudget muss erhöht oder die Mieterschaft zusätzlich subventioniert werden. Barbara Schäufele-Keel: «So oder so – eine Steuererhöhung ist absehbar. So hat es auch der Finanzvorsteher der Stadt Uster letzte Woche an der Informations-veranstaltung durchblicken lassen.»

Das Komitee unterstützt eine Entwicklung auf dem Zeughausareal. Es soll das Projekt umgesetzt werden, welches das Volk mit den vorangegangenen Abstimmungen befürwortete und der Gemeinderat mit dem Raumprogramm beschlossen hatte. Bei einem NEIN gibt es eine kleine Zusatzschleife bei der Projektierung. Diese ist sinnvoll und richtig, damit zu einem späteren Zeitpunkt nicht auf Feld eins zurückgesprungen werden muss. Mit einem NEIN zum Projektierungskredit haben die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger von Uster die Gelegenheit – noch rechtzeitig und ohne bereits CHF 2,3 Mio. an Investitionen zu tätigen – das eigentlich gewünschte, realistische Projekt für ein Zeughaus für ALLE aufzugleisen.

Für Fragen
Hans Denzler, Gemeinderat und Mitglied NEIN-Komitee, Tel. 079 595 23 76
Barbara Schäufele-Keel, Gemeinderätin und Mitglied NEIN-Komitee, Tel. 079 370 84 97
Hans Keel, Gemeinderat und Mitglied NEIN-Komitee, Tel. 079 959 34 48

» Medienmitteilung (PDF)

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