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Teures Kulturzeughaus: CHF 33 Mio. und Kulturbudget muss erhöht werden

Das Projekt ist teuer, zu teuer: Neben den Investitionskosten muss für das elitäre Kulturzeughaus auch das Kulturbudget erhöht werden.

Mit der Medienkonferenz vom 18. Mai 2021 wurde die Öffentlichkeit über die Meinung des NEIN-Komitees informiert. Was auffällt ist, dass die Berichterstattung des «Anzeiger von Uster» reisserisch ist und von der Stadtpräsidentin kommentiert werden kann. Bis anhin wurde das Referendumskomitee zum Projektierungskredit Zeughaus nicht gefragt, was man zu den Aussagen des JA-Komitees zu sagen hat.

In der Abstimmungsweisung werden die Nettokosten von CHF 17,5 Mio. für das Kultur- und Begegnungszentrum fett aufgeführt. Die Bruttokosten für das Bauprojekt von CHF 30,6 Mio., ohne die Zahl hervorzuheben, kann man fast übersehen. Warum muss man die Stimmbürger so beeinflussen, haben das die Stadtpräsidentin und die Kulturschaffenden nötig? Glaubt man, man könne die Stimmbürger so hintergehen? Es geht um den Projektierungskredit von CHF 2,3 Mio. für ein Bauprojekt von CHF 30.6 Mio. +/- 25% und diese Fakten schleckt keine Geiss weg.

Die Aussagen von Gemeinderat Hans Keel, die hohen Betriebskosten könnten sich nur subventionierte Kulturschaffende leisten, könne nicht belegt werden und seien Spekulation, so die Stadtpräsidentin. Kennt sie das Kulturkonzept der Stadt Uster nicht?

Im Kulturkonzept vom 07.04.2020 wird festgehalten, dass das Kulturbudget erhöht werden muss. Nur so kann gewährleistet werden, dass das Kulturzeughaus gemäss Leitbild betrieben werden kann.
Ebenfalls soll die Anpassung des städtischen Kulturkredits aufgrund des Betriebskonzepts und Businessplans des Zeughauses erfolgen.

Wer ist hier der Spekulant, wer kann nicht zu den Kosten stehen? Es geht hier um die Finanzierung der ersten von drei Ausbauetappen im Zeughausareal.

Wir alle sind für ein Zeughaus, aber wir wollen ein Zeughaus, dass wir alle bezahlen können. Eine Anpassung des übrigens teuersten Wettbewerbsprojekt an die finanziellen Vorgaben des Gemeinderates ist notwendig und auch kein Unglück.

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#nein zum elitären kultur-zeughaus
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