Mitmachen
Artikel

Nach dem Zeughaus-Ja: jetzt muss der Stadtrat sein Versprechen halten!

Die SVP Uster wird das Projekt eng weiterverfolgen und weiterhin auf ein «Zeughaus für alle» pochen, welches auch für nicht-subventionierte Betreiber und Nutzer attraktiv ist.

Die Ustermer Stimmbevölkerung genehmigte den Projektierungskredit zum Neubau des Kulturzentrums auf dem Zeughausareal. Der beachtliche NEIN-Stimmen-Anteil zeigt, dass die Bevölkerung kein elitäres Zeughaus duldet. Dank dem Referendum der SVP wurde bereits frühzeitig – noch bevor Geld in die Projektierung geflossen ist – über das Projekt diskutiert. Die SVP Uster wird das Projekt eng weiterverfolgen und weiterhin auf ein «Zeughaus für alle» pochen, welches auch für nicht-subventionierte Betreiber und Nutzer attraktiv ist.

Die SVP hat ihr Ziel erreicht: noch bevor in die Projektierung investiert wurde, konnte über das Projekt diskutiert werden. Der NEIN-Stimmen-Anteil von rund 41 Prozent ist beachtenswert und zeigt, dass die Bevölkerung ein Zeughaus für alle will und kein elitäres Zeughausareal duldet.

Hans Denzler, Mitglied des Referendumskomitees, erklärt: «Die Diskussionen im Vorfeld der Abstimmung zeigten klar: Ein Zeughaus und Begegnungsort für alle heisst, dass das Areal für eine vielfältige Betreiber- und Nutzerschaft bezahlbar ist und nicht nur für solche, die am Kulturtopf der Stadt hängen. Wir nehmen den Stadtrat nun beim Wort und erwarten, dass er das Projekt so plant, wie es das Volk und der Gemeinderat einst beschlossen hat.»

Die SVP setzt sich dafür ein, dass auch Kleingewerbe, Vereine und private Initiativen auf dem Areal Platz haben. «Kommerzielle» Veranstaltungen wie der Gewerbeverbands-Ball, die Gewerbemesse, das Oktoberfest, das Public Viewing oder die International Boogie Nights, die ohne staatliche Förderbeiträge auskommen, sollen sich die Nutzung des Areals leisten können.

Auch die Erreichbarkeit des Areals muss gewährleistet sein. Die unterirdische Parkierung muss zwingend mit mindestens 72 Parkplätzen realisiert werden. Eine Erhöhung dieser ist zu prüfen. Nur so kann verhindert werden, dass der Suchverkehr sich weiter ins Zentrum und in die Quartiere verlagert.

Die SVP fordert, dass…

  • der Stadtrat das Projekt nochmals überprüft und von sich aus so redimensioniert, dass sich eine vielfältige Betreiber- und Nutzerschaft das künftige Zeughausareal leisten kann.
  • die unterirdische Parkierung mit mindestens 72 Parkplätzen zwingend im Kredit enthalten ist.
  • das Kulturbudget der Stadt nicht weiter erhöht wird und entsprechend keine weiteren Steuererhöhungen folgen.

Die SVP unterstützt eine Entwicklung auf dem Zeughausareal und signalisierte dies auch in den bisherigen Abstimmungen. Die SVP spielt mit, wenn auch der Stadtrat sich an die Vorgaben der vorangehenden Abstimmungen und diejenigen des Gemeinderates hält. Wie ernst er die Sache nimmt, wird sich beim Baukredit, der nochmals vor dem Volk erscheinen wird, zeigen.

Artikel teilen
Kategorien
#nein zum elitären kultur-zeughaus
weiterlesen
Kontakt
SVP Uster
Hans Keel
E-Mail
Social Media
Besuchen Sie uns bei:

Diese Seite teilen

Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten und Zugriffe auf unsere Webseite analysieren zu können. Ausserdem geben wir Informationen zur Nutzung unserer Webseite an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter. Details ansehen
Ich bin einverstanden