News vom Präsidenten

 

Die SP-Stadtpartei stellt das Gewerbe von Uster ins Abseits!

 

(AVU vom 11.9.2009: Für ein Stadtzentrum ganz ohne Autos)

 

Vor wenigen Monaten hat das Ustermer Stimmvolk deutlich „Nein“ zur Einführung von flächendeckendem Tempo 30 in Uster gesagt. Eine klarer Volksentscheid somit. Nun startet die Stadtpartei jedoch eine neue Initiative und zeigt damit ihr wahres Gesicht. Weil Tempo 30 nicht möglich war, soll jetzt gleich ganz auf den motorisierten Verkehr im Zentrum von Uster verzichtet werden. Das Zentrum soll nämlich gemäss Initiativtext mit einem zit. „Allgemeinen Fahrverbot für alle Motorfahrzeuge“ belegt werden!
Vor einigen Monaten schrieb der Fraktionschef dieser Stadtpartei im Zusammenhang mit der Abstimmungsvorlage zum Landverkauf im Mühleholz zit. „Wollen wir ein Lädelisterben im Zentrum“? Er setzte sich damals scheinheilig für die Gewerbetreibenden im Zentrum von Uster ein um ihnen nun mit der neu ausgeheckten Initiative gleich wieder den „Schnauf“ abzustellen. Von Aufwertung des öffentlichen Raums spricht die SP und hat dabei scheinbar den Eindruck, dass das Zentrum von Uster nur Grundeigentum der Öffentlichkeit sei. So weit sind wir zum Glück noch nicht - liebe Genossen!
Alle Gewerbetreibenden, die Gewerbe- und Wirtschaftsverbände und die Anwohner von Uster City sind nun aufgerufen, diesem neuen Verkehrsregime der SP eine deutliche Abfuhr zu erteilen. Nur weil etwas mehr als 40 Personen (!) das autofreie Zentrum als eine Superidee betrachten (Ergebnis Internetumfrage der SP), sollen gleich grosse Teile der Bevölkerung und wichtige Teile unseres örtlichen Gewerbes leiden müssen?
„Uster im Zentrum statt an den Rändern stärken“ – hat die SP im Herbst 2008 gerufen. Kaum ein Jahr später folgt nun der herbstliche Rückenschuss!


Werner Egli,

Präsident und Gemeinderat SVP Uster


Uster, 20.9.2009


Sandstrand in Niederuster am Greifensee: Wird da Sand in die Augen gestreut?

 

(Tages-Anzeiger vom 24.7.2009 „Das Strandbad erhält einen Strand“)

 

Ueblicherweise wird eine in der Kompetenz des Parlamentes liegende Kreditvorlage zuerst dem Gemeinderat vorgelegt bevor gross angelegte und eher einseitige Presseberichterstattungen erfolgen. In diesem Fall ist nun der Bevölkerung von Uster bereits mit „grossen Buchstaben“ bekanntgegeben worden, dass das Seebad Uster, oder neu formuliert, das Strandbad Uster, einen grosszügigen Sandstrand erhalten soll. Es sei deshalb auch erlaubt, vor der Behandlung in Kommission, Fraktion und Gemeinderat, eine kritische Würdigung dieser 1,3 Millionen Franken-Vorlage vorzunehmen.

Was in einer ersten Betrachtung die Fantasien von Meerrauschen, Sand und Sonne anregt, entpuppt sich bei einer näheren Betrachtung vor Ort und der zur Verfügung stehenden Unterlagen als deutlich zu hinterfragendes Geschäft. Nun soll also in einer Zeit der Wirtschaftskrise, einer Phase von steigender Arbeitslosigkeit, deutlichen Mehrkosten bei der Sozialhilfe und mit Sicherheit tieferen Steuereinnahmen, ein „nice to have“-Projekt realisiert werden. Anstatt weit dringendere Anschaffungen oder Sanierungen der Infrastrukturen des Seebades in Niederuster oder bei der beliebten Dorfbadi im Zentrum (siehe AVU vom 25.7.2009) vorzunehmen, wird vermutlich ein vor Jahren initiertes Schönwetterprojekt, einfach dem Terminplan der Verwaltung gehorchend, durchgezogen. Die mediale Unterstützung im Vorfeld lässt diesen Schluss jedenfalls aufkommen.

 

Zuerst wären weit wichtigere Investitionen bei den Bassins, bei den Gebäulichkeiten und beim angrenzenden Restaurant mit WC-Anlage anstehend bevor nun „Sandburgen“ gebaut werden sollen. Die Problematik mit dem Unterhalt, der Erneuerung und der Reinigung des Sandes und des Strandes dürfte weit aufwendiger sein als vorgegeben. Die in Rede gestellten 15'000 Franken Unterhaltskosten pro Jahr sind jedenfalls kritisch zu hinterfragen. Der durchgehende Uferweg quer durch das Seebadgelände lässt aufhorchen. Wie sollen Fussgänger mit Kinderwagen, Jogger, Hundeführer etc. an den Badegästen vorbeigelangen ohne automatisch Konflikte auszulösen? Wie ist die künftige Eintrittskontrolle ins Seebad sichergestellt, wenn schon heute via Eingang beim Restaurant geschummelt werden kann?

Der Hinweis, dass deutlich mehr Liegeflächen geschaffen wird, vermag nicht zu überzeugen. Wer liegt denn schon direkt an einen dem Publikum offenstehenden Uferweg? Diese nicht mehr nutzbaren Weg- und Angrenzflächen lassen die eigentliche Nutzfläche für die Badegäste wieder auf heutiges Niveau reduzieren. Dabei sind neu Lärm, Durchgangsverkehr und Unbill inbegriffen!

Die zu bildenden Ersatzflächen beim Bootshaus und im Aabach-Delta vermögen der Oekologie nicht Rechnung zu tragen. Es wird Seegebiet, also Wasserzone abgetragen und dafür wird Landgebiet, also Wiesenfläche erweitert. Fische und Seemuscheln können sich dort zu Lande sicherlich nicht mehr ausbreiten. Eine etwas spezielle Idee der Ersatzbeschaffung!

 

Es zeigt sich heute nun deutlich, dass der Stadtrat dieses Projekt zur Unzeit vorlegt. Statt zu regieren und die Bedürfnisse von solchen Investitionen mit der aktuellen Wirtschaftslage oder einer Notwendigkeit in Verbindung zu bringen, wird einmal mehr verwaltet.

Sollte der Stadtrat jedoch den leisen aber bestimmten Gedanken hegen, mit der „Vision Seepark“ die beiden Bassins (50m Becken und Nichtschwimmerbassin) früher oder später ersatzlos aufzuheben und sich nur noch einem eigentlichen Seestrandbad zuzuwenden, dann wäre dies, vor Behandlung dieser Vorlage, dem Gemeinderat und der Bevölkerung klar und deutlich mitzuteilen. Andernfalls käme dies einer Irreführung von Parlament und Stimmbürger gleich.

 

 

 

Werner Egli,

Präsident und Gemeinderat SVP Uster

 

 

Uster, 27.7.2009


Divide et impera!

 

„Teile und herrsche“ ist eine Redewendung, die angeblich der französische König Ludwig XI aus dem lateinischen übernommen hatte. „Teile und herrsche“ ist auch in abgeschwächter Form eine Empfehlung an alle bürgerlichen Parteien für die Zukunft. „Teile und regiere mit“, wäre doch eine problemlösende Strategie für FDP und SVP, die aktuellen Unebenheiten in der bürgerlichen Politik (siehe Stadt Zürich) zu glätten und das gute Ziel, einer bürgerlich liberalen Sachpolitik, weiterzuverfolgen.

 

Insbesondere an der Basis, also in den Gemeinden, ist es überaus wichtig, dass sich eine gesunde bürgerliche Politik weiterhin durchzusetzen vermag. Von linker Seite erfolgt nämlich ein ständiges und stetiges Bestreben, mit ihren Verbündeten von der grünen Seite, dem Staat weitere, fast uneingeschränkte Macht und möglichst hohe Geldmittel zur Verfügung zu stellen. Die dadurch entstehende Mehrverschuldung wird aufgrund der nun kommenden mageren Jahre zu einem grossen Problem für uns alle und somit für unsere Kinder werden. Die Staatsverschuldung hat bereits riesige Ausmasse angenommen und muss dringend abgebaut werden. Der Stimmbürger weiss von diesen sozialistischen Absichten und hat bisher in vielen Kantonen der SP-Politik „der masslosen Verschuldung“ eine deutlich Abfuhr erteilt.

 

„Teile und regiere mit“ ist der Aufruf an die bürgerlichen Politlager, an die bürgerlich denkenden Stimmbürgerinnen und- bürger von Uster, die Vorarbeit für ein starkes und liberal agierendes Parlament und für eine mehrheitlich bürgerliche Regierung bereits in diesen Frühlingsmonaten anzugehen. Die Wahlen für die neue Legislatur 2010/2014 werden nämlich schon bald, im März 2010 vollzogen.

Noch ist genügend Zeit, Parteiprogramme und Strategien für die Zukunft dieser Stadt zu erstellen und wo nötig, bisherige Haltungen zu korrigieren. Die Ereignisse der letzten Monate werden nämlich auch vor der drittgrössten Stadt des Kantons Zürich nicht Halt machen.

 

„Divide et impera“: Grosse Aufgaben und Probleme können sicher gemeinsam besser gelöst werden!

 

 

Werner Egli,

Präsident und Gemeinderat SVP Uster

 

 

Uster, 30.3.2009


Demokratie mit den Füssen treten!

 

(Leserbrief Thomas Wüthrich, Gemeinderat Grüne, Uster im TAGI, Oberlandteil)

 

Für den grünen Gemeinderat Thomas Wüthrich ist Demokratie scheinbar nur solange dienlich, wie sie für seine eigenen Bedürfnisse genügt. „Wulstig“ kommentiert er die Situation rund um das Referendum zum Zeughausareal und kritisiert den Stadtrat von Uster, wie dieser auf das eingereichte Volksreferendum reagiert hat. Das versteht sich natürlich, hat er sich doch mit den beiden Initianten des Referendums zusammengetan um endlich auch wieder einmal fotomässig in einer Zeitung erscheinen zu können.

 

Vor wenigen Tagen zeigen sich die Grünen von Uster kämpferisch, indem sie die in Uster deutlich ausgefallene Volksabstimmung zuungunsten Tempo 30 zit. „nicht schlucken“ wollen und nun flugs eine Anleitung zur „scheibchenweisen“ Einführung von Tempo 30 abgegeben haben. Hier wird eine demokratisch vollzogene Abstimmung mit den Füssen getreten.

 

Auf ein Postulat zum Radweg nach Freudwil, welchem der Gemeinderat von Uster, nach Erhalt eines Zusatzberichtes, zugestimmt hatte, folgt der Grüne Wüthrich einen Tag später mit einem Gegenpostulat. Auch hier kann oder will er den demokratisch und deutlich gefällten Entscheid des Gemeinderates nicht akzeptieren und vollzieht einen klassischen Rückenschuss.

 

Was Gemeinderat Thomas Wüthrich beim Zeughaus scharf kritisiert, betreibt er nun selber direkt für sich und seine Politik. Anschauungsunterricht können sich die interessierten Stimmbürger in einer der nächsten öffentlichen Gemeinderatssitzungen in Uster zu Gemüte führen. Da wird von den beiden grünen Gemeinderäten doch so manches, im wahrsten Sinne des Wortes, „unverständliches Gehabe“ vorgeführt.

 

 

Werner Egli,

Präsident und Gemeinderat SVP Uster

 

 

Uster, 20.3.2009

 

Was hat die Primarschulpflege von Uster zu verbergen?

 

Nach einem dilettantischen Aufritt von Vertretern der Primarschulpflege im Spätherbst 2008 vor dem Gemeinderat Uster verlangte die SVP/EDU-Fraktion kurz darauf eine parlamentarische Untersuchungskommission (PUK), um die Umstände die zum Millionendebakel rund um den projektieren Neubau des Primarschulhauses Krämeracker geführt haben, im Detail zu durchleuchten und damit Klarheit für das Parlament und die Bevölkerung von Uster zu schaffen. Im klaren Wissen um eine solche kurz bevorstehende Prüfung hat die Primarschulpflege nun am 2.12.2008 selber eine Untersuchung über eine externe Firma eingeleitet resp. in Auftrag gegeben. Somit lässt die Primarschulpflege vor Einsetzung der dringend notwendigen und vor allem unabhängigen Untersuchungskommission selber Abklärungen vollziehen. Es ist skandalös, was sich die Primarschulpflege nun mit dieser rasch organisierten und mit Steuergeldern bezahlten Untersuchung leistet, wurde die Forderung resp. Gründe nach einer Untersuchung doch bisher von dieser Behörde stets verharmlost. Was hat diese Primarschulpflege wohl zu verbergen, dass sie nun eilends vor Weihnachten noch zum Sprung nach vorne ansetzt? Ein schaler Beigeschmack kommt deutlich auf und es ist nun erst recht und mit Nachdruck eine neutrale Ueberprüfung des wohl bisher in der Geschichte von Uster grössten Finanzdebakels zu verlangen. Vom Verursacher direkt bestellte und bezahlte Gutachten sind hier fehl am Platz.

 

 

Werner Egli,

Präsident und Gemeinderat SVP Uster


Wenn Linke sich empören…

 

Die SP Uster spielt wieder einmal Wolf im Schafpelz und empört sich, dass der Gemeinderat von Uster (mit den Stimmen der SP!) ein Schulhausprojekt von 25 Millionen Franken auf 23 Millionen Franken reduziert habe. Sie gibt dieser Reduktion des Gesamtkredites Schuld am Debakel um das neue Schulhaus im Krämeracker. Richtig ist, dass weit andere Gründe in der Projektierungsphase zum Abbruch geführt haben. Gründe, die vor allem die Linken mit ihrer oberflächlichen Arbeit im Rat mit zu verantworten haben.

 

Wenn ein öffentlicher Wettbewerb ausgeschrieben wird und dem Sieger offiziell ein Bauprojekt mit 9 Schulzimmern und einem Kostenrahmen von 16,8 Millionen Franken zugestanden wird, dann ist die Ausgangslage ja grundsätzlich klar. Wenn dieses Projekt zufolge Zusatzbedürfnissen der Primarschulpflege auf 20 Millionen Franken Kosten ausgeweitet wird, dann kann diese Mehrkostenbelastung mit erweitertem Schulraum begründet werden. Wenn die Kostenvorgabe dann aber plötzlich 23 Millionen Franken erreicht und bei der Kreditvorlage an den Gemeinderat sogar 25 Millionen Franken beträgt, dann wird's doch langsam „gspässig“.

 

Dass nun ein solches noch in der Planungsphase stehendes Projekt genauer unter die Lupe genommen werden müsste, ist ja eigentlich jedem klar. Wenn aber unter einem unsäglichen Zeitdruck der Gemeinderat geradezu vergewaltigt wird, einen Projektierungskredit für ein 25 Millionen-Projekt zu bewilligen, dann ist es doch zwingend notwendig, der andauernden Kostenexplosion wegweisend einen Riegel zu schieben. Mit 32 zu 1 Stimme wurde ein Planungskredit mit den Stimmen der SP bewilligt (!!) und gleichzeitig das Planungskostendach von 25 Millionen Franken auf 23 Millionen Franken reduziert. Notabene ohne Landerwerb und ohne Einschränkung einer Kostengenauigkeit von +/- 15%! Man rechne einmal die effektiven Gesamtkosten aus…

 

Wenn nun die Linken von einem bürgerlichen „Sparblindflug“ sprechen, dann müsste eher von einem „politischen Sturzflug“ der Linken gesprochen werden. Scheinbar unfähig mit ihren Gemeindeparlamentariern ein solches Bauprojekt nur ansatzmässig zu beurteilen oder beurteilen zu wollen, wurde einem Projektierungskredit ohne Wenn und Aber zugestimmt. In der Ratsarbeit fehlten jegliche kritischen Stimmen seitens der SP, dafür wurde das Projekt des Siegers und die hohe Qualität ständig und freudig gelobt. Die beschriebene, massive Kostenentwicklung war für die Linken kein Thema. Koste es doch was es wolle….

Nun aber empört man sich im linken Lager, wohlwissend dass die gleichen Parlamentarier in der Sachkommission, in der RPK und dann auch im Parlament das nun gescheiterte Projekt, mit Kostendachreduktion, mitbewilligt hatten. Welch eine Scheinheiligkeit.

Das nun gezeigte Verhalten der SP zeigt in rascher Folge einmal mehr und deutlich auf wo eine Kernkompetenz dieser Partei liegt: Im blinden Ausgeben von Steuergeld!

 

Werner Egli,

Präsident und Gemeinderat SVP Uster

 

 

Uster, 29.10.2008