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Bericht aus der Gemeinderatssitzung vom 1. Oktober 2007
Bericht aus der Gemeinderatssitzung vom 1. Oktober 2007
Die Gemeinderatssitzung wurde mit einer persönlichen Erklärung unseres Parteipräsidenten Werner Egli eröffnet. Er kritisierte die lange Umbauzeit am Oberlandkreisel. Eingangs Uster sind überall Schilder montiert, worauf auf eine erschwerte Durchfahrt aufmerksam gemacht wird. Der Umbau des Kreisels soll, laut Zeitungsbericht, noch bis Dezember dauern. Eine solche Signalisation hält sicherlich viele Personen von einem Einkauf in Uster ab und sie werden in den umliegenden Zentren ihre Einkäufe tätigen. Werner Egli fordert den Stadtrat dringend auf die Arbeiten schnellst möglich voran zu treiben. Eine solche Baustelle schadet der Wirtschaft Uster!
Im Namen der FDP/CVP-Fraktion fordert Christian Keller den Stadtrat auf sich in Sachen Fluglärm wirksam für die Interessen von Uster einzusetzen. Die Fraktion ist der Ansicht, dass der Stadtrat in seiner Stellungsnahme zum Thema Fluglärm zu wenig die Problematik der Ostanflüge, welche über Uster führen, bedacht habe.
Zur bestehenden Traktandenliste stellte die FDP/CVP-Fraktion den Antrag das Traktandum 7 „Postulat des Ratsmitgliedes Benno Scherrer betreffend Schaffung einer Fussgängerzone in Usters Zentrum, Beantwortung“ abzusetzen. Sie lieferten dazu folgende Begründung: Der Antrag 136 „Bericht des Stadtrates betreffend Betriebs- und Gestaltungskonzept des öffentlichen und privaten Verkehrs im erweiterten Zentrum“ liegt bereits auf dem Tisch und wird an der nächsten Gemeinderatssitzung behandelt. Die Fraktion ist der Meinung, dass diese beiden Traktanden gemeinsam behandelt werden sollten. Der Rat folgte diesem Antrag mit 26 zu 5 Stimmen.
Nun zu den einzelnen Traktanden:
Für die zurückgetretenen Mitglieder Patricia Bernet und Marc Meyer wurden neu Walter Strucken und Jonas Schmid in die Baukommission gewählt.
Einstimmig wurde ein Antrag der Sozialbehörde für den Beitrag von Fr. 508'000 für die Jahre 2008 – 2011 an die Prävention und Dezentrale Drogenhilfe genehmigt. Dieser Antrag stützt sich auf eine Gemeindeabstimmung vom November 2000 worin das Ustermer Stimmvolk einem jährlichen wiederkehrenden Kredit zugestimmt hatte. Der Kredit läuft aus und wir mit der heutigen Zustimmung verlängert.
Etwas länger zu Reden gab der Antrag der Primarschulpflege betreffend der Schulhausanlage Talacker. Die Primarschulpflege beantragt einen Kredit von Fr. 435'000.00 für die Ergänzung der Aussenanlagen des Schulhauses Talacker. Das Projekt sieht eine Erstellung einer 60m-Laufbahn mit integrierter Weitsprunganlage, eine Teilsannierung des Allwetterplatzes mit neu einem Gummibelag, sowie ein Aussenschulzimmer vor. In den vorberatenden Kommissionen wurde jeweils ein Kürzungsantrag auf Fr. 300'000.00 mit knappem Mehr gutgeheissen. Der Rat lehnte den Kürzungsantrag mit 15 zu 17 Stimmen ab. Somit passierte der Antrag auf den Kredit von Fr. 436'000.00 mit ebenfalls 17 zu 15 Stimmen.
Im November 2006 reichte Julia Amherd ein Postulat betreffend Unterstützung aller Sportvereine in Uster, welche mit Kindern und Jugendlichen trainieren ein. Nun lag die Postulatsantwort des Stadtrates vor. Julia Amherd konnte sich jedoch mit dieser Antwort nicht zufrieden geben und verlangte einen Ergänzungsbericht. Der Stadtpräsident informierte, dass das von einer Arbeitsgruppe erarbeitete Jugendkonzept vorliege. Die Mehrheit des Rates unterstützte trotzdem den Antrag auf einen Ergänzungsbericht.
Keine Unterstützung hingegen erhielt das Postulat für eine Überdachung der Stehrampe des Stadions Buchholz. Zu teuer, zu unnütz und nur wünschbar waren die Argumente der Gegner. Die SP-Fraktion ist der Ansicht, dass von einer solchen Investition lediglich die Zuschauer, nicht aber die Sportler profitieren würden. Die SVP/EDU-Fraktion erhielt lediglich von den Grünen unterstützt.
Ein Postulat von Werner Hürlimann welches eine Erstellung eines Radweges nach Freudwil beinhaltete stand als letzter Punkt auf der Traktandenliste. Benno Scherrer stellte den Antrag auf Diskussion welchem auch stattgegeben wurde. Dass aber etwas unternommen werden soll und muss war aus allen Voten heraus zu hören und somit wurde das Postulat nach kurzer Diskussion an den Stadtrat überwiesen.
Elsbeth Hürlimann
SVP-Gemeinderätin
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