Wie grün sind die Grünen?

 

Ich frage mich: sind alle die von Umweltschutz reden auch wirklich selber umweltbewusst? Gerade im Wahlkampf wird grün am grünsten geworben und nur wer grün denkt ist ein Gutmensch. Für mich fängt der Umweltschutz bei mir zu Hause an. Indem ich nicht sinnlos die Fenster tagelang bei minus Temperaturen gekippt halte, indem ich keine sinnlosen Autofahrten mache, indem ich alles korrekt entsorge, indem ich Saison - Produkte und in Uster einkaufe etc. etc

Indem ich  die Natur achte!

 

Mich machte die Aeusserung von Simone Michel, Grüne, stutzig. An der Gemeindratssitzung, über den privaten Gestaltungsplan vom Trümplerareal in Oberuster, sagte Simone Michel es sei schade, dass der Park mit Weiher, der im Privatbesitz ist, nicht öffentlich sei, wenigstens für ein Tag im Jahr.

Gerade eine Grüne möchte die Natur der Allgemeinheit zugänglich machen!

Ist dieser Wunsch umweltbewusst, wenn dieses Bijou von einem Park der Öffentlichkeit geöffnet wird?

Im ZO/AvU  äusserten sich die Grünen bei der Frage: In welcher Richtung soll eine Entwicklung Kern Süd gehen? Ich zitiere, der Kern Süd soll zu einem Wahrzeichen Usters werden, nicht zu einer Verschandelung wie der Kern Nord. Ja was soll den das? Der Kern Nord entspricht doch gerade den Wünschen der Grünen, oder nicht! Verdichtetes Bauen ist doch grün denkend? Auf wenigem Bauland möglichst viel Wohnraum.

 

Oder heisst Grün, indem man möglichst viele Parkplätze streichen kann?

An der Weltklimakonferenz pilgerte unser Umweltminister Moritz Leuenberger mit weiteren 80 Personen nach Kopenhagen.

Dabei wurde nicht etwa darauf geachtet, die Reise möglichst CO 2 – arm durch zu führen. Die Oekobilanz eines Extrazuges ist alles andere als umweltbewusst.

Die Miete des Extrazuges kostete übrigens Fr. 65000.-!

Ach ja und der Umweltminister nahm für den Rückweg den Bundesratjet, welcher vorher leer nach Kopenhagen flog.

Nennt man dies alles Umweltschutz?

 

Heidi Hunziker-Kaiser, Gemeinderatskandidatin, Uster