Wie familienfreundlich sind unsere Familien

 

Mit dem Bericht „Kaum Konzepte vorhanden“ schreibt Elena Ibello, dass Beruf und Kindererziehung kaum mit einander vereinbar sind.

Sind die heutigen Eltern nicht mehr bereit ihre Kinder selber zu haben und zu erziehen?

Gilt es nur noch nach der Geburt und Mutterschaftsurlaub die Kinder so schnell als möglich weiter zu geben?

Ich bin der Auffassung, dass Kinderkriegen und Eltern sein, zu 90% wählbar und selbst bestimmend ist.

Dass  sich die Eltern die Erziehung vorwiegend teilen finde ich gut und zeitgemäß.  Nicht so wie früher als der Vater abends nach Hause kam, wenn die Kinder zu Bett gingen.

Was ich allerhand finde, dass der Arbeitgeber noch die Infrastruktur für Kindererziehung zur Verfügung stellen muss. Am Schluss muss noch ein Wickeltisch und Kinderzimmer neben die Werkbank gestellt werden, damit sich die Mutter in Gleichstellung im Beruf verwirklichen kann. Wer bezahlt den dies alles?

Es gibt sicher Eltern oder Alleinerziehende, die darauf angewiesen sind, dass es Krippenplätze gibt. Wäre es nicht sinnvoller Eltern und Alleinerziehende, die angewiesen sind zu arbeiten zu unterstützen, damit sie ihre Kinder zu Hause betreuen könnten?

All dies neuzeitliche Kinderbetreuung geht auf die Kosten von unseren Kindern und späteren Jugendlichen. Entweder bekommen sie in der Schule Schwierigkeiten oder sie randalieren, haben psychische Probleme, weil die Nestwärme fehlte, weil das Elternhaus versagt hat. Aus lauter schlechtem Gewissen, der Eltern, werden dann die Kinder mit falscher Liebe und Überfluss erzogen oder verzogen.

Macht alles nichts, dafür gibt es Psychiater, LehrerInnen oder Jugendarbeiter die das ganze Versäumnis der Eltern aus kurieren.

Wann merken all die Eltern, dass sie ihre Aufgabe als Eltern nicht ernst nehmen.

Wann merken all die Parteien, die diese Kindererziehungen noch unterstützen, dass es bereits fünf nach zwölf ist?

Man hört und sieht tagtäglich was für Probleme in unserer Volksschule herrscht. Aber dazu müssen wieder andere herhalten, nur nicht die Eltern.

 

 

Heidi Hunziker-Kaiser , Gemeinderatskandidatin, Uster