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Ruedis Monatsgedichte



Die folgenden Monatsgedichte enstammen der Feder von Ruedi Gysi. Der Inhalt wiederspiegelt die persönliche Meinung des Verfassers und nicht die offizielle Haltung der SVP Uster.

Gedicht des Monats März

 

Gaddafi der Wüstensohn

 

In Libyen da lebt ein Mann,

den keiner richtig leiden kann.

Gaddafi heisst der Wüstensohn,

sein Benehmen ist ein Hohn.

Er richtet an mit grosser Kelle,

sperrt Menschen einfach in die Zelle.

Er stellt Menschen einfach still,

wenn die nicht spuren wie er will.

Gaddafi stellt Gesetze auf,

in andern Ländern scheisst er drauf.

Ich glaube fast aus meiner Sicht,

stimmt`s bei ihm im Kopfe nicht.

Nun bedroht er unser Land,

alles liegt in Allahs Hand,

der wird es uns schon zeigen,

bald tanzen wir nach seinem Reigen.

Die Bibel wird nun bald verschwinden,

nur den Koran wird man noch finden.

So stellt sich das Gaddafi vor,

bald singt bei uns ein Moslemchor.

Gaddafi mach doch kein Theater,

versuche es beim Psychiater.

Ob der noch etwas finden kann,

im Gehirn von diesem Mann.

Dort wo sonst wohl der Verstand,

gibt`s bei ihm nur Wüstensand.

Gaddafi träume ruhig weiter,

wir nehmen deine Sprüche heiter.

 

Ruedi Gysi

 

Gedicht des Monats Februar

 

Das Parlament

 

Im Parlament da sitzen Leute,

eine ganz gemischte Meute.

Es gibt die Linken und die Rechten,

welche sind nun auch die Echten.

Die Linken möchten gar nicht sparen,

die Rechten alles runter fahren.

Jeder glaubt er habe Recht,

man hört das dann beim Wortgefecht.

Es fallen auch mal böse Worte,

nicht immer von der besten Sorte.

Man vergreift sich oft im Ton,

wenn man steht am Mikrofon.

Die Einen reden viel und gern,

nicht nur in Uster auch in Bern.

Es gibt Redner wunderbar,

doch am Schluss ist gar nicht klar,

was die lange Rede sollte

und was er wirklich sagen wollte.

Warum denn in`s Theater gehen,

das kann man auch im Ratssaal sehen,

Es gibt Komödien und auch Dramen,

dafür sorgen die Herren und die Damen.

 

Ruedi Gysi

 

Gedicht des Monats Januar

 

Wahljahr 2010

 

Vor uns steht ein neues Jahr

und für mich ist auch ganz klar,

dass wir mit einer hohen Zahl,

gewinnen auch die nächste Wahl.

Wichtig ist zusammenstehen

und den Weg gemeinsam gehen.

Das bedingt, dass die Partei,

bei der Wahl geschlossen sei.

Ohne Einsatz geht es nicht,

drum braucht es aus meiner Sicht,

Männer, Frauen die sich getrauen,

dem Bürger in`s Gesicht zu schauen

und die sich dann auch wagen,

ihre Meinung klar zu sagen.

Dass die Wahl gelingen kann,

braucht die Partei den letzten Mann.

Jeder kann uns unterstützen

und so der SVP viel nützen.

Ob man das mit Spenden tut,

ein Leserbrief ist auch sehr gut.

Unterstützung auch an einem Stand,

mit Wählerliste in der Hand.

Jede Hilfe ist willkommen

und wird dankbar angenommen.

 

Ruedi Gysi