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Die folgenden Monatsgedichte enstammen der Feder von Ruedi Gysi. Der
Inhalt wiederspiegelt die persönliche Meinung des Verfassers und nicht
die offizielle Haltung der SVP Uster.
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Gedicht des Monats September |
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Frühlingsputz im Bundeshaus
Frühlingsputz im Bundeshaus,
jetzt muss Verstaubtes endlich raus.
Was längst schon alle Spatzen pfiffen,
hat Moritz endlich jetzt begriffen,
als verstaubtes Exemplar,
verlässt er die erlauchte Schar.
Auch unser Merz der Appenzeller,
merkte plötzlich immer schneller,
dass er endlich packen soll,
von ihm hat man die Nase voll.
Auch Calmi-Rey ist leicht verstaubt,
sie aber selber das nicht glaubt,
so bleibt dann nur für dieses Wesen,
der Abfallsack und auch der Besen.
Frau Widmer-Schlumpf zwar noch frisch,
hat auch schon Schmutz auf ihrem Tisch,
auch sie kann man getrost entsorgen,
besser Heute als erst Morgen.
Doch die Neuen die dann kommen,
werden auch nicht ernst genommen,
denn sie bringen ach oh Graus
neuen Schmutz ins Bundeshaus.
Ruedi Gysi
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Gedicht des Monats August |
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Zum Abschied von Moritz Leuenberger
Moritz einst in jungen Jahren,
schloss sich an den linken Scharen,
im Jahre 68, beim Globus dann,
zeigte Moritz was er kann.
Er warf Flaschen und auch Steine,
nannte Polizisten Schweine.
Er war immer vorn dabei,
laut ertönt sein Kampfgeschrei.
Gesetze gab`s für Moritz nicht,
die braucht es nicht aus seiner Sicht.
Später wurd aus Moritz dann,
vom Chaoten doch ein Mann.
Im Anzug und mit viel Geschick,
kam er in die Politik.
Im Bundeshaus zu Bern,
da sass der Moritz wirklich gern.
Ob Auto, Flugzeug oder Bahn,
er legte sich mit allen an.
Nun hat er lange überlegt,
bis er endlich nun doch geht.
Spiel deine Rolle ruhig weiter,
als „Chasperli“ warst du ja heiter.
Ruedi Gysi
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Gedicht des Monats Juli |
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Der uneinige Bundesrat
In Bern da läuft es gar nicht gut,
weil jeder nur das Seine tut.
Keiner würde es da wagen
und einmal auch die Andern fragen.
Einer reist und macht Versprechen,
die Andern das dann wieder brechen.
Geld sagt man dem Ausland zu,
das bringt den Rest dann aus der Ruh.
Wir stecken auch den Rüssel,
immer tiefer in das Geschäft mit Brüssel.
Frau Calmy-Rey die träumt von Taten,
mit Schweizer Elitesoldaten
und sie plant ganz kess,
ohne Uelis VBS.
Jeder kocht die eigne Suppe,
so funktioniert sie nicht die Gruppe.
Beim Ausflug zeigte sich ganz klar,
beim Radeln da geht`s wunderbar.
Weil Jeder Grips im Kopfe glaubt,
mit Helm schützt er sein weises Haupt.
Besser als in Bern regieren,
würde der Bundesrat radeln und spazieren.
Ruedi Gysi
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Gedicht des Monats Juni |
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Im Bundeshaus herrscht Reiselust
In Bern ist wieder Reisezeit
und wenn man reist dann richtig weit.
Michelin liebt den Orient,
weil sie da die Scheiche kennt.
Bei Gesprächen und auch Fragen,
kann sie hier das Kopftuch tragen.
Anpassen heisst hier die Devise,
das ist der Ausweg aus der Krise.
Auch Doris die reist gerne,
möglichst in die Ferne.
Berlusconi macht sie froh,
denn er streichelt ihr den Po.
Dieser Mann hat einfach Rasse,
zwar geliftet aber Klasse.
Später dann beim heiligen Vater,
sprach Doris über die geilen Pater.
Jetzt fehlt nur noch die Evelin,
wo reist denn die wohl hin.
Libyen wär doch ein Ziel,
für ein kleines Pokerspiel.
Hätte sie beim Spielen Glück,
käm Göldi dann vielleicht zurück.
Meistens ist zwar ausser Spesen,
bei diesen Reisen nicht`s gewesen.
Ruedi Gysi
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Gedicht des Monats Mai |
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Ach du schöne Welt
Was ist das nur für eine Welt,
wo alles aus den Fugen fällt.
Vulkane die sich kräftig regen,
für die Luftfahrt wohl kein Segen.
Freude bei den Lärmgeplagten,
die sich nun nach draussen wagten.
Grillen war jetzt angesagt,
weil zur Zeit kein Fluglärm plagt.
Bohrinseln die im Meer versinken,
das Wasser trüben und arg stinken.
Die Mensch und Tier gefährden
und für die Welt gefährlich werden.
Und in Libyen in Gaddafi`s Nest,
hält noch immer man den Schweizer fest.
Die EU die kam angekrochen,
hat in Bern lauthals versprochen,
wir werden dem Gaddafi schreiben,
doch ihr müsst schön gehorsam bleiben.
Es wär so schön auf dieser Welt,
wenn sich der Mensch an Regeln hält,
doch der Mensch er ist halt stur,
bedroht damit auch die Natur.
Ruedi Gysi
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Gedicht des Monats April |
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Im Bundeshaus herrscht Reiselust
In Bern ist wieder Reisezeit
und wenn man reist dann richtig weit.
Michelin liebt den Orient,
weil sie da die Scheiche kennt.
Bei Gesprächen und auch Fragen,
kann sie hier das Kopftuch tragen.
Anpassen heisst hier die Devise,
das ist der Ausweg aus der Krise.
Auch Doris die reist gerne,
möglichst in die Ferne.
Berlusconi macht sie froh,
denn er streichelt ihr den Po.
Dieser Mann hat einfach Rasse,
zwar geliftet aber Klasse.
Später dann beim heiligen Vater,
sprach Doris über die geilen Pater.
Jetzt fehlt nur noch die Evelin,
wo reist denn die wohl hin.
Libyen wär doch ein Ziel,
für ein kleines Pokerspiel.
Hätte sie beim Spielen Glück,
käm Göldi dann vielleicht zurück.
Meistens ist zwar ausser Spesen,
bei diesen Reisen nicht`s gewesen.
Ruedi Gysi
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Gedicht des Monats März |
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Gaddafi der Wüstensohn
In Libyen da lebt ein Mann,
den keiner richtig leiden kann.
Gaddafi heisst der Wüstensohn,
sein Benehmen ist ein Hohn.
Er richtet an mit grosser Kelle,
sperrt Menschen einfach in die Zelle.
Er stellt Menschen einfach still,
wenn die nicht spuren wie er will.
Gaddafi stellt Gesetze auf,
in andern Ländern scheisst er drauf.
Ich glaube fast aus meiner Sicht,
stimmt`s bei ihm im Kopfe nicht.
Nun bedroht er unser Land,
alles liegt in Allahs Hand,
der wird es uns schon zeigen,
bald tanzen wir nach seinem Reigen.
Die Bibel wird nun bald verschwinden,
nur den Koran wird man noch finden.
So stellt sich das Gaddafi vor,
bald singt bei uns ein Moslemchor.
Gaddafi mach doch kein Theater,
versuche es beim Psychiater.
Ob der noch etwas finden kann,
im Gehirn von diesem Mann.
Dort wo sonst wohl der Verstand,
gibt`s bei ihm nur Wüstensand.
Gaddafi träume ruhig weiter,
wir nehmen deine Sprüche heiter.
Ruedi Gysi
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Gedicht des Monats Februar |
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Das Parlament
Im Parlament da sitzen Leute,
eine ganz gemischte Meute.
Es gibt die Linken und die Rechten,
welche sind nun auch die Echten.
Die Linken möchten gar nicht sparen,
die Rechten alles runter fahren.
Jeder glaubt er habe Recht,
man hört das dann beim Wortgefecht.
Es fallen auch mal böse Worte,
nicht immer von der besten Sorte.
Man vergreift sich oft im Ton,
wenn man steht am Mikrofon.
Die Einen reden viel und gern,
nicht nur in Uster auch in Bern.
Es gibt Redner wunderbar,
doch am Schluss ist gar nicht klar,
was die lange Rede sollte
und was er wirklich sagen wollte.
Warum denn in`s Theater gehen,
das kann man auch im Ratssaal sehen,
Es gibt Komödien und auch Dramen,
dafür sorgen die Herren und die Damen.
Ruedi Gysi
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Gedicht des Monats Januar |
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Wahljahr 2010
Vor uns steht ein neues Jahr
und für mich ist auch ganz klar,
dass wir mit einer hohen Zahl,
gewinnen auch die nächste Wahl.
Wichtig ist zusammenstehen
und den Weg gemeinsam gehen.
Das bedingt, dass die Partei,
bei der Wahl geschlossen sei.
Ohne Einsatz geht es nicht,
drum braucht es aus meiner Sicht,
Männer, Frauen die sich getrauen,
dem Bürger in`s Gesicht zu schauen
und die sich dann auch wagen,
ihre Meinung klar zu sagen.
Dass die Wahl gelingen kann,
braucht die Partei den letzten Mann.
Jeder kann uns unterstützen
und so der SVP viel nützen.
Ob man das mit Spenden tut,
ein Leserbrief ist auch sehr gut.
Unterstützung auch an einem Stand,
mit Wählerliste in der Hand.
Jede Hilfe ist willkommen
und wird dankbar angenommen.
Ruedi Gysi |