Archiv Ruedis Gedichte

Was ist ein gutes, neues Jahr?

Ein neues Jahr mit neuen Taten,
mit Kriegen, Bomben und Granaten.
Mit Diktatoren die regieren
und ihre Völker dirigieren.
Banken denen wir vertrauen,
mit Spekulationen sich verhauen.
Kirchen die uns viel versprechen,
ihre Worte öfters brechen.
Eltern die auch oft vergessen,
dass Kinder sich an ihnen messen.
Politiker die viel versprochen,
ihre Worte schnell gebrochen.
Lehrer die als Vorbild walten,
selbst von Anstand nicht viel halten.
Wie soll das nur weitergehen,
wenn wir in die Zukunft sehen.
Auf Liebe, Toleranz, Vertrauen,
soll im neuen Jahr man bauen.
Andern Menschen etwas gönnen
und auch mal verzeihen können.
Schätzen auch die Kleinigkeiten,
die Freud im Leben uns bereiten.
Dankbar sein für jeden Tag,
der Gesundheit bringen mag.
So wünsch ich mir das neue Jahr,
dann wär das Leben wunderbar.

Ruedi Gysi, 27.12.2011

 

  1. Gedanken zu Weihnachten und Neujahr

  2. Das alte Jahr es ist vergangen,
    war oft grau und auch verhangen.
    Es gab Sorgen die uns plagten,
    weil wir uns zuwenig wagten
    Menschen um Verzeihung bitten,
    die gemeinsam mit uns litten.
    Liebe Menschen die man kennt,
    plötzlich durch den Tod getrennt.
    Schwer war es zu fassen,
    wenn Menschen uns verlassen.
    Doch man soll nicht klagen,
    muss immer wieder Neues wagen,
    denn nach jedem Weinen,
    wird wieder mal die Sonne scheinen.
    Auch echte Freunde die im Leben,
    dir Mut, Kraft und Vertrauen geben,
    Das neue Jahr soll Glück dir bringen,
    dass deine Wünsche auch gelingen.
    Freue dich und überleg,
    such täglich dir den rechten Weg,
    geniesse jede schöne Stunde,
    in einer Freundesrunde.
    Sei dankbar und denke,
    alle Tage sind Geschenke.

 

Ruedi Gysi, Weihnachten 2011

 

Bundesratswahlen 2011

Was soll man denn erwarten
aus dem Berner Kindergarten.
Da wird viel versprochen,
am Schluss dann doch gebrochen.
Die BDP als Kleinpartei,
macht ein Politgeschrei,
die Lügnerin vom Bündnerland,
ist doch wirklich eine Schand,
doch auf dieser Berner-Bühne,
entscheiden Linke und auch Grüne.
Es ist vorbei mit Konkordanz
und in Bern erlischt der Glanz.
Was einst als Wert noch galt,
das lässt die Linke kalt.
Es bleibt in Bern beim Alten,
das macht mir Sorgenfalten,
denn unser Schweizerland,
braucht eine wirklich starke Hand.
Probleme gibt es Viele,
doch leider fehlen Ziele,
drum wär es wirklich Zeit,
für endlich mehr Gemeinsamkeit.

 

Ruedy Gysi, 14. Dezember 2011

 

Gedicht zur gebodigten Ustermer Parkverordnung

Parkverordnung ade

Da hofften ein paar Leute,
auf vermutlich fette Beute.
Die Menschen haben einen Knall,
mit Parkuhren überall.
Wer heut mit einem Auto fährt,
diese Monster täglich nährt.
Sogar die nette FDP,
macht mit bei dieser Schnapsidee.
So macht dann halt die SVP,
ganz schnell ein Gegenkomitee.
Man macht mit klaren Aktionen,
Werbungen die am Schluss sich lohnen.
Das Volk es kann noch selber denken,
lässt sich nicht für alles lenken.
Heute hat sich dann gezeigt,
zu was das Volk in Uster neigt.
Mit Aktion und etwas Druck,
erledigt sich der ganze Spuck.
Jetzt muss man neu beginnen
und mit Klarheit sich besinnen,
wie man klug und ganz gescheit
für die Verordnung ist bereit.
Ein Dank an alle Kämpfer,
für diesen Parkuhr-Dämpfer.

Ruedi Gysi, 27. November 2011

 

  Es lebe das Bundeshaus

Gerne wär ich eine Maus,
und lebte dann im Bundeshaus,
dann könnte ich dort miterleben,
wie Gerüchte sich ergeben.
Parteien die sich edel zeigen
und dann doch zu Lügen neigen.
Politiker mit aufgesetztem Lachen,
die hinten rum dann Krämpfe machen.
Es wird gemunkelt und getuschelt,
oft beim Gegner auch gekuschelt.
Man hält nicht viel von Ehrlichkeit,
ist für Unwahrheiten gern bereit.
Nur die eigne Meinung gilt,
der ganze Rest der wird gekillt.
Politiker, die einst Gegner waren,
verbünden sich in ganzen Scharen,
nur um gemeinsam zu erreichen,
dass Unbeliebte müssen weichen.
Was bei der Wahl einst versprochen,
wird in Bern ganz schnell gebrochen.
Trotz der gelobten Konkordanz,
tritt man sich immer auf den Schwanz.

Ruedi Gysi, 16. November 2011

 

Atomkraft und wie weiter

Jetzt plötzlich gibt es ein Gehetz,
Atomkraftwerke schnell vom Netz.
Überall im Schweizerland,
regt sich jetzt der Widerstand
Will das Leben man geniessen,
muss man diese Werke schliessen.
Doch woher soll Strom denn kommen,
da schauen Grüne ganz benommen.
In den Bergen Dämme bauen
und dann dort das Wasser stauen,
das wäre doch die Möglichkeit,
dazu ist Grün auch nicht bereit.
Die Natur soll man belassen
und auch keine Bächlein fassen,
man soll sich auch nicht wagen
und im Walde Bäume schlagen.
Windräder auf die Berge stellen,
auch das wirft wieder neue Wellen.
Jeder Vorschlag wird belacht,
doch keiner kommt der s`besser macht.
Wenn Atomkraft soll verschwinden,
muss man erst was Neues finden.
Mit protestieren und Gemecker,
kommt kein Strom in unsre Stecker.

Der Wahlkampf ist vorbei

Fertig mit Wänden von Plakaten
und den teuren Inseraten.
Keine Werbung mehr im Haus,
Briefkasten leer welch ein Graus.
Von was soll nun die Zeitung leben
und Männer die Plakate kleben,
denn die Wahlen sind gelaufen,
mit Parteien die sich raufen.
All die Männer und die Frauen,
nicht mehr von Plakaten schauen
und was machen die Vandalen,
kein Plakat zum Übermalen.
Sogar der Zottel musste spüren,
wie Linke so den Wahlkampf führen.
Das Schweizervolk es hat gezeigt,
in welche Richtung es wohl neigt.
Die BDP riecht Morgenluft
und steigt hervor aus ihrer Gruft,
das zeigt dass man auch mit Lügen
ansetzen kann zu Höhenflügen.
Grünliberal mit ihrem Bäumli,
erleben nun ein schönes Träumli.
Vielleicht kommt später das Erwachen
und das Träumli es wird krachen.
Auch der Windfahnen-FDP,
macht das Resultat sehr weh.
Warum denn nicht gemeinsam gehen
und mit der SVP zusammenstehen
so könnte man doch Stärke zeigen
in einem harten Wahlkampfreigen.
Allen die nach Bern marschieren,
möchten wir hier gratulieren,
sorgt bitte dort mit Übersicht,
dass weiter brennt der Freiheit Licht.

Zottel und die SVP

Friedlich steht im Stall der Zottel,
da kommt in der Nacht ein Trottel,
der holt das Tier aus seinem Stall,
so ein Mensch hat einen Knall.
Warum muss Zottel leiden,
wenn Parteien uns beneiden,
weil wir auf dem Boden stehen,
nicht immer uns im Winde drehen.
Für unsre Freiheit sind wir stur,
wollen keine EU Diktatur.
Wir möchten frei entscheiden,
nicht unter fremden Mächten leiden.
Die SVP sie steht zu unsrem Land,
denn Heimatliebe ist keine Schand.
Parteien die uns das nicht gönnen,
weil selber sie nicht`s können,
müssen nachts in Ställe steigen
und so zu Kriminellen neigen.
Feiglinge die nur bei Dunkelheit,
für eine Straftat sind bereit,
die ihre Herkunft niemals nennen
und auch keinen Anstand kennen.
Überlegt euch mal und denkt daran,
was hat euch Zottel denn getan.
Bei Menschen die sich so verhalten,
ist das Gehirn wohl ausgeschalten.

Oktober 2011: UBS das Banken Gr (übel)

Mein lieber Herr Grübel
wo liegt denn das Übel,
dass da ein angestellter Bänker,
oder besser Geldverschenker,
Milliarden in den Sand versenkt
und nicht an all die Sparer denkt.
Wer kontrolliert denn diese Zocker,
scheinbar nimmt man das ganz locker.
Man kann der UBS nur raten,
schreitet endlich mal zu Taten,
denn Sparer bringen ihre Franken,
im guten Glauben auf die Banken.
Es wäre endlich wieder Zeit,
für Transparenz und Ehrlichkeit.
Jetzt nahm Herr Grübel seinen Hut,
doch wird jetzt wirklich alles gut?
Da wäre noch ein zweiter Mann,
der eigentlich auch gehen kann.
Kaspar mischte mit im Reigen,
nun könnte er auch Grösse zeigen.
Es wär ein Segen für das Land,
ging auch er in Ruhestand.
Alle die die Bank verlassen,
können noch den Bonus fassen,
so lebt es sich in Saus und Braus
in unsrem schönen Schweizerhaus.

September 2011: Vorbilder gesucht

Menschen die einst Vorbild waren,
enttäuschen uns in ganzen Scharen.
Politiker die es nicht wagen,
ihre Meinung klar zu sagen.
Staatsmänner die ihr Volk betrügen
und gegenseitig sich belügen.
Kirchen denen man nicht traut,
weil oft nur auf das Geld geschaut.
Lehrer die Kinder unterrichten,
verstrickt in komische Geschichten.
Eltern die total vergessen,
dass Kinder sich an ihnen messen.
Ärzte warnen vor dem Rauchen,
das Übel aber selber brauchen.
Sportler dopen oder kiffen
und auf Anstand wird gepfiffen.
Manager die grosse „Boni“ fassen
und den kleinen Mann entlassen.
Suche dir den Weg allein,
das wird wohl das Beste sein.

August 2011: Zum 1. August

Drei Männer einst in dunkler Nacht,
schlichen sich auf`s Rütli sacht,
denn sie hatten sich geschworen,
heute wird die Schweiz geboren.
Die Vögte müssen endlich raus,
denn ihr Benehmen ist ein Graus.
Bei den alten Eidgenossen
ist dann reichlich Blut geflossen
und man warf mit Schimpf und Schand,
die Vögte aus dem Schweizerland.
Vögte gibt es auch noch heute,
die machen reichlich fette Beute,
um ihre Ziele zu erreichen,
stören sie auch keine Leichen.
Sie bestimmen mit viel Geld
was so läuft auf dieser Welt.
Wir sollten es den Vögten zeigen
und wieder auf das Rütli steigen,
die Finger in den Himmel strecken
und nicht immer sich verstecken.
Wir sollten wieder selber denken,
uns nicht von EU-Vögten lenken.
Drum Eidgenossen stehet auf,
sonst nimmt man uns den letzten Schnauf.

Juli 2011: Euro ade!

Jetzt hat Europa den Salat,
denn früher hatte jeder Staat,
eine Währung für sein Land
und einen eigenen Verstand.
Dann kam die Idee in`s Spiel,
Europa war das grosse Ziel.
Nur eine Währung soll es geben,
das erleichtert dann das Leben.
Mit dem Euro kam die Wende
und für Viele auch das Ende.
In Griechenland dem Paradies,
ging es ziemlich früh schon mies,
dann kam der grosse Knall
für Spanien und für Portugal.
Jetzt ist Berlusconi dran,
vielleicht hilft ihm der Vatikan.
Deutschland gross im Sprüche klopfen,
versucht es noch mit Löcher stopfen,
doch wo nimmt man den Euro her,
denn selbst den Deutschen fehlt er sehr.
Was man einst so gross verkündet,
heut in ein Desaster mündet.
All den Bürgern dieser Staaten,
kann man nur ganz schnell noch raten,
wechselt euer Geld in Franken
und bringt es auf die Schweizerbanken.

Juni 2011: Uster, die Stadt der Parkgebühren

Uster, alle deine Plätze,
sind finanzielle Schätze,
denn mit Parkgebühren,
kann man die Kasse schüren.
Parkuhren stellt man überall,
hat diese Stadt denn einen Knall.
Wer auf die Sportanlage geht,
zuerst vor einer Parkuhr steht.
Ohne Geld kein Spiel und Sport,
kostenpflichtig wird der Ort.
Selbst die Schützen leiden Qualen,
auch beim Schiessen muss man zahlen.
Sportler, Trainer sind geschockt,
wer etwas tut wird abgezockt.
Wenn überall Parkuhren stehen,
kann man auswärts posten gehen.
Sucht die Stadt noch Möglichkeiten,
um die Gebühren auszuweiten.
Wir haben doch so viele Schranken,
wer warten muss der zahlt in Franken.

Mai 2011: Uster die Wohnstadt am Wasser

Ich kenne eine kleine Stadt,
da ist das Leben wirklich glatt.
Es gibt Läden, es gibt Banken
und vor allem viele Schranken.
Strassen wo schon seit Jahren
über Schlaglöcher wird gefahren.
Wohnungen werden da gebaut,
der Zins dich aus den Schuhen haut.
Schulhäuser werden projektiert
im Nachhinein wird erst studiert.
Ein neues Zentrum soll entstehen,
in dem man nur zu Fuss kann gehen.
Einkaufen mit dem Leiterwagen,
oder Lasten auf dem Rücken tragen.
Kleine Läden müssen schliessen,
Strassencafés sollen spriessen.
Sucht man hier nach Industrie,
findet man die sicher nie,
denn Fabriken will man keine,
das sind meist nur Stolpersteine.
In der Stadt wird`s immer krasser,
wichtig ist man wohnt am Wasser.

April 2011: Parkuhren im Buchholz

Uster die Wohnstadt am Wasser,
treibt es langsam immer krasser.
Wo es irgendwo nur geht,
eine doofe Parkuhr steht.
Sogar beim Sportplatz im Buchholz,
ist man auf diesen Blödsinn stolz.
Wer sein Fahrzeug hier parkiert,
wird von der Stadt noch schikaniert.
Vorstände, Trainer und Betreuer,
die mit Einsatz und mit Feuer,
für Sportler, Kinder, Jugend kämpfen
und deren Arbeit will man dämpfen.
Ehrenamt ist heut gefragt,
doch wer es tut der ist geplagt,
denn wird das Fahrzeug abgestellt,
kostet das sogar schon Geld.
Man rühmt die Arbeit von Vereinen,
doch der Umgang ist zum Weinen.
Für mich stellt sich die Frage,
sind die nächsten Gebühren die WC-Anlage.

Ruedi Gysi

März 2011: Das Polittheater

Politik ist wie Schauspielkunst,
es braucht vom Publikum die Gunst,
es braucht Männer und auch Frauen,
die auf die Bühne sich getrauen.
Man sucht sich eine Rolle aus
im Polittheaterhaus.
Hauptrollen die sind eher rar,
das ist Vielen gar nicht klar.
Gar Mancher bleibt nur ein Statist,
der selten nur zu sehen ist.
Es gibt natürlich auch die Günstler
unter den Politikkünstler,
die ohne grosses Wissen,
das Politparkett verpissen.
Deren Auftritt oft nur schwach,
verbunden doch mit lautem Krach.
Politiker die auf die Bühne kamen
und ewig spielten nur in Dramen.
Die ihren Auftritt auch genossen,
wenn der Vorhang längst geschlossen.
Solche die sich selber Beifall spenden,
anstatt das Drama zu beenden.
Will das Theater weiterleben,
muss es wahre Künstler geben,
die das Drehbuch kennen
und nicht bei den Proben pennen,
Akteure die auch in kleinen Rollen,
immer nur das Beste wollen.
Schmierentheater das braucht es nicht,
ein guter Politiker zeigt sein Gesicht,
denn die Wähler sind sein Publikum
und das ist wirklich gar nicht dumm.
Applaus gibt`s und das ist gut,
nur für den der etwas tut.

Ruedi Gysi

Februar 2011: Waffen

Stolz war man einst auf unser Land,
weil man da noch Werte fand.
Tradition war gross geschrieben,
wo ist alles das geblieben?
Die Armee der wir verdanken,
dass wir nicht in`s Reich versanken,
die mit der Waffe in der Hand
beschützte unser Vaterland.
Heute schiesst man nur auf Scheiben,
Tausende den Sport betreiben.
Nun gibt es da so eine Gruppe,
die suchen Haare in der Suppe.
Da seien scheinbar ganze Horden,
die mit diesen Waffen morden,
die sich selber richten,
so steht es in Akten und Berichten.
Es geht hier gar nicht um die Waffen,
die Armee will man abschaffen.
Schweizer macht nun ja nicht schlapp
und gebt eure Waffen ab,
denn die ganze Unterwelt,
sich Waffen zum Vergnügen hält.

Ruedi Gysi

Januar 2011: Das Polittheater

Politik ist wie Schauspielkunst,
es braucht vom Publikum die Gunst,
es braucht Männer und auch Frauen,
die auf die Bühne sich getrauen.
Man sucht sich eine Rolle aus
im Polittheaterhaus.
Hauptrollen die sind eher rar,
das ist Vielen gar nicht klar.
Gar Mancher bleibt nur ein Statist,
der selten nur zu sehen ist.
Es gibt natürlich auch die Günstler
unter den Politikkünstler,
die ohne grosses Wissen,
das Politparkett verpissen.
Deren Auftritt oft nur schwach,
verbunden doch mit lautem Krach.
Politiker die auf die Bühne kamen
und ewig spielten nur in Dramen.
Die ihren Auftritt auch genossen,
wenn der Vorhang längst geschlossen.
Solche die sich selber Beifall spenden,
anstatt das Drama zu beenden.
Will das Theater weiterleben,
muss es wahre Künstler geben,
die das Drehbuch kennen
und nicht bei den Proben pennen,
Akteure die auch in kleinen Rollen,
immer nur das Beste wollen.
Schmierentheater das braucht es nicht,
ein guter Politiker zeigt sein Gesicht,
denn die Wähler sind sein Publikum
und das ist wirklich gar nicht dumm.
Applaus gibt`s und das ist gut,
nur für den der etwas tut.

Ruedi Gysi

Dezember 2010: Das Alte geht, das Neue kommt

Zu Ende geht das alte Jahr,
es war nicht immer wunderbar.
Wenn wir über Sorgen klagten,
oder wenn uns Schmerzen plagten.
Oft auch gab es Zwist und Streit,
weil man für Worte nicht bereit.
Von Freunden die dir nahe stehen,
hast du Probleme übersehen.
Ein Lächeln nur als kleiner Lohn,
das reicht oft bei Freunden schon.
Öfters wieder "Danke" sagen
und nicht über alles klagen.
Sich freuen auch an kleinen Dingen,
die im Alltag dir gelingen.
Die Gesundheit wieder schätzen,
nicht kopflos durch das Leben hetzen.
Es gibt ausser Gut und Geld,
noch edleres auf dieser Welt.
Ein liebes Wort zur rechten Zeit,
und wieder öfters Dankbarkeit.
Für's neue Jahr Vorsätze fassen,
nicht mit Neid und Streit befassen.
Mitmenschen achten und verstehen,
nicht immer nur das Schlechte sehen.
Ich wüsch den Menschen das ist klar,
ein gesundes, neues Jahr.

Ruedi Gysi

November 2010: Vorschriften und Gesetze

Wir leben heut in einem Netze,
voller Vorschriften und Gesetze.
Es braucht heute wirklich Mut,
wenn man irgend etwas tut.

Wird ein Fahrzeug schnell parkiert,
die Polizei schon aufmarschiert.
Wir leben nur noch mit Verboten,
sind wir Menschen denn Chaoten.

Selbst bei unsren Äusserungen,
schaut man uns noch auf die Zungen.
Wir dürfen es kaum wagen
und unsre eigne Meinung sagen.

Vor dem Gesetz sind alle gleich,
das stimmt zwar nicht bei Arm und Reich.
Wird der kleine Wurm gefasst
wird eine Strafe ihm verpasst.

Hat man aber etwas Geld,
gibt es Anwälte auf dieser Welt,
die holen dann trotz Gesetz,
sie Reichen wieder aus dem Netz.

Ruedi Gysi

Oktober 2010: Frauen an die Macht

Frauen lasst euch nur nicht stören,
bald wird euch die Welt gehören.
Bald werdet nur noch ihr regieren
und uns Männer kommandieren.

Frauen werden Kriege leiten
oder machen Firmenpleiten.
Ihr werdet über Männer richten
und übernehmt auch deren Pflichten.

Frauen gehn an`s grosse Geld,
doch auch Kinder braucht die Welt.
Kein Problem sind solche Sachen,
Kinder kann man künstlich machen.

Frauen setzen neue Zeichen,
Mutter kann man ruhig streichen.
Auf dieses Wort kann man verzichten,
Väter übernehmen diese Pflichten.

Einmal wird das Blatt sich wenden
und die Frauenherrschaft enden,
dann braucht es Männer die sich trauen,
die Ruinen wieder aufzubauen.

Ruedi Gysi

September 2010: Frühlingsputz im Bundeshaus

Frühlingsputz im Bundeshaus,
jetzt muss Verstaubtes endlich raus.
Was längst schon alle Spatzen pfiffen,
hat Moritz endlich jetzt begriffen,
als verstaubtes Exemplar,
verlässt er die erlauchte Schar.

Auch unser Merz der Appenzeller,
merkte plötzlich immer schneller,
dass er endlich packen soll,
von ihm hat man die Nase voll.
Auch Calmi-Rey ist leicht verstaubt,
sie aber selber das nicht glaubt,
so bleibt dann nur für dieses Wesen,
der Abfallsack und auch der Besen.

Frau Widmer-Schlumpf zwar noch frisch,
hat auch schon Schmutz auf ihrem Tisch,
auch sie kann man getrost entsorgen,
besser Heute als erst Morgen.
Doch die Neuen die dann kommen,
werden auch nicht ernst genommen,
denn sie bringen ach oh Graus
neuen Schmutz ins Bundeshaus.

Ruedi Gysi

August 2010: Zum Abschied von Moritz Leuenberger

Moritz einst in jungen Jahren,
schloss sich an den linken Scharen,
im Jahre 68, beim Globus dann,
zeigte Moritz was er kann.

Er warf Flaschen und auch Steine,
nannte Polizisten Schweine.
Er war immer vorn dabei,
laut ertönt sein Kampfgeschrei.
Gesetze gab`s für Moritz nicht,
die braucht es nicht aus seiner Sicht.

Später wurd aus Moritz dann,
vom Chaoten doch ein Mann.
Im Anzug und mit viel Geschick,
kam er in die Politik.
Im Bundeshaus zu Bern,
da sass der Moritz wirklich gern.

Ob Auto, Flugzeug oder Bahn,
er legte sich mit allen an.
Nun hat er lange überlegt,
bis er endlich nun doch geht.
Spiel deine Rolle ruhig weiter,
als "Chasperli" warst du ja heiter.

Ruedi Gysi

Juli 2010: Der uneinige Bundesrat

In Bern da läuft es gar nicht gut,
weil jeder nur das Seine tut.
Keiner würde es da wagen
und einmal auch die Andern fragen.
Einer reist und macht Versprechen,
die Andern das dann wieder brechen.
Geld sagt man dem Ausland zu,
das bringt den Rest dann aus der Ruh.

Wir stecken auch den Rüssel,
immer tiefer in das Geschäft mit Brüssel.
Frau Calmy-Rey die träumt von Taten,
mit Schweizer Elitesoldaten
und sie plant ganz kess,
ohne Uelis VBS.

Jeder kocht die eigne Suppe,
so funktioniert sie nicht die Gruppe.
Beim Ausflug zeigte sich ganz klar,
beim Radeln da geht`s wunderbar.
Weil Jeder Grips im Kopfe glaubt,
mit Helm schützt er sein weises Haupt.
Besser als in Bern regieren,
würde der Bundesrat radeln und spazieren.

Ruedi Gysi

Juni 2010: Im Bundeshaus herrscht Reiselust

In Bern ist wieder Reisezeit
und wenn man reist dann richtig weit.
Michelin liebt den Orient,
weil sie da die Scheiche kennt.
Bei Gesprächen und auch Fragen,
kann sie hier das Kopftuch tragen.
Anpassen heisst hier die Devise,
das ist der Ausweg aus der Krise.

Auch Doris die reist gerne,
möglichst in die Ferne.
Berlusconi macht sie froh,
denn er streichelt ihr den Po.
Dieser Mann hat einfach Rasse,
zwar geliftet aber Klasse.
Später dann beim heiligen Vater,
sprach Doris über die geilen Pater.

Jetzt fehlt nur noch die Evelin,
wo reist denn die wohl hin.
Libyen wär doch ein Ziel,
für ein kleines Pokerspiel.
Hätte sie beim Spielen Glück,
käm Göldi dann vielleicht zurück.
Meistens ist zwar ausser Spesen,
bei diesen Reisen nicht`s gewesen.

Ruedi Gysi

Mai 2010: Ach du schöne Welt

Was ist das nur für eine Welt,
wo alles aus den Fugen fällt.
Vulkane die sich kräftig regen,
für die Luftfahrt wohl kein Segen.
Freude bei den Lärmgeplagten,
die sich nun nach draussen wagten.
Grillen war jetzt angesagt,
weil zur Zeit kein Fluglärm plagt.

Bohrinseln die im Meer versinken,
das Wasser trüben und arg stinken.
Die Mensch und Tier gefährden
und für die Welt gefährlich werden.

Und in Libyen in Gaddafi`s Nest,
hält noch immer man den Schweizer fest.
Die EU die kam angekrochen,
hat in Bern lauthals versprochen,
wir werden dem Gaddafi schreiben,
doch ihr müsst schön gehorsam bleiben.

Es wär so schön auf dieser Welt,
wenn sich der Mensch an Regeln hält,
doch der Mensch er ist halt stur,
bedroht damit auch die Natur.

Ruedi Gysi

April 2010: Im Bundeshaus herrscht Reiselust (DUBLIKAT!)

In Bern ist wieder Reisezeit
und wenn man reist dann richtig weit.
Michelin liebt den Orient,
weil sie da die Scheiche kennt.
Bei Gesprächen und auch Fragen,
kann sie hier das Kopftuch tragen.
Anpassen heisst hier die Devise,
das ist der Ausweg aus der Krise.

Auch Doris die reist gerne,
möglichst in die Ferne.
Berlusconi macht sie froh,
denn er streichelt ihr den Po.
Dieser Mann hat einfach Rasse,
zwar geliftet aber Klasse.
Später dann beim heiligen Vater,
sprach Doris über die geilen Pater.

Jetzt fehlt nur noch die Evelin,
wo reist denn die wohl hin.
Libyen wär doch ein Ziel,
für ein kleines Pokerspiel.
Hätte sie beim Spielen Glück,
käm Göldi dann vielleicht zurück.
Meistens ist zwar ausser Spesen,
bei diesen Reisen nicht`s gewesen.

Ruedi Gysi

März 2010: Gaddafi der Wüstensohn

In Libyen da lebt ein Mann,
den keiner richtig leiden kann.
Gaddafi heisst der Wüstensohn,
sein Benehmen ist ein Hohn.
Er richtet an mit grosser Kelle,
sperrt Menschen einfach in die Zelle.
Er stellt Menschen einfach still,
wenn die nicht spuren wie er will.
Gaddafi stellt Gesetze auf,
in andern Ländern scheisst er drauf.
Ich glaube fast aus meiner Sicht,
stimmt`s bei ihm im Kopfe nicht.
Nun bedroht er unser Land,
alles liegt in Allahs Hand,
der wird es uns schon zeigen,
bald tanzen wir nach seinem Reigen.
Die Bibel wird nun bald verschwinden,
nur den Koran wird man noch finden.
So stellt sich das Gaddafi vor,
bald singt bei uns ein Moslemchor.
Gaddafi mach doch kein Theater,
versuche es beim Psychiater.
Ob der noch etwas finden kann,
im Gehirn von diesem Mann.
Dort wo sonst wohl der Verstand,
gibt`s bei ihm nur Wüstensand.
Gaddafi träume ruhig weiter,
wir nehmen deine Sprüche heiter.

Ruedi Gysi

Februar 2010: Das Parlament

Im Parlament da sitzen Leute,
eine ganz gemischte Meute.
Es gibt die Linken und die Rechten,
welche sind nun auch die Echten.
Die Linken möchten gar nicht sparen,
die Rechten alles runter fahren.
Jeder glaubt er habe Recht,
man hört das dann beim Wortgefecht.
Es fallen auch mal böse Worte,
nicht immer von der besten Sorte.
Man vergreift sich oft im Ton,
wenn man steht am Mikrofon.
Die Einen reden viel und gern,
nicht nur in Uster auch in Bern.
Es gibt Redner wunderbar,
doch am Schluss ist gar nicht klar,
was die lange Rede sollte
und was er wirklich sagen wollte.
Warum denn in`s Theater gehen,
das kann man auch im Ratssaal sehen,
Es gibt Komödien und auch Dramen,
dafür sorgen die Herren und die Damen.

Ruedi Gysi

Januar 2010: Wahljahr 2010

Vor uns steht ein neues Jahr
und für mich ist auch ganz klar,
dass wir mit einer hohen Zahl,
gewinnen auch die nächste Wahl.
Wichtig ist zusammenstehen
und den Weg gemeinsam gehen.
Das bedingt, dass die Partei,
bei der Wahl geschlossen sei.
Ohne Einsatz geht es nicht,
drum braucht es aus meiner Sicht,
Männer, Frauen die sich getrauen,
dem Bürger in`s Gesicht zu schauen
und die sich dann auch wagen,
ihre Meinung klar zu sagen.
Dass die Wahl gelingen kann,
braucht die Partei den letzten Mann.
Jeder kann uns unterstützen
und so der SVP viel nützen.
Ob man das mit Spenden tut,
ein Leserbrief ist auch sehr gut.
Unterstützung auch an einem Stand,
mit Wählerliste in der Hand.
Jede Hilfe ist willkommen
und wird dankbar angenommen.

Ruedi Gysi

Beitritt zur SVP Uster